Dat uns nich langweilig wart,

hebt heppt wi

sungen

2020/2021

Installation mixed media14-teilige Serie (Silbergelatine-Print, 

je 25 x 30 cm), Objekt (Wachsplatte, 30 ×40 cm), Mutterform 

(Gipsform, 30 × 40 cm), Video (Röhrenmonitor, 7:00 min.) 

Kunstverein Konstanz

Meine fotografischen Arbeiten sind nicht nur an das Medium 

Fotografie geknüpft. Ich verwende unterschiedliche Materialien, wie Wachs, Gips und Bewegtbild um dem Phänomen der Vergessenheit auf den Grund zu gehen. So kann z.B. ein Wachsguss, wie ein fotografischer Abzug funktionieren und ein fotografischer Abzug, kann durch seine Materialität wie ein Objekt betrachtet werden. Über die Materialien und ihre Eigenschaften untersuche ich die Verhaltensweisen, die sich im Prozess der Zeit verändern. Ein Fernseher, eine Mutterform und der fotografische Abzug. Es entsteht ein Dialog zwischen den Geräten, die aus einer Zeit entrückt sind, sie weisen eine zeitlich begrenzte Verfügbarkeit auf. Sichtbarkeit wird definiert. In Vergessenheit geratene Volkslieder werden abgearbeitet. Es ist ein Selbstversuch. Nur noch bruchstückhaft sind die Strophen in Erinnerung geblieben.

 

Die Übermittlung mittlung mittlung Mitteilung.....

Das Gerät ist dafür da, um die Bewegungen zu übertragen.

Mit der Gussform übertrage ich die feinen Spuren und mache etliche Objekte daraus, so viele wie ich möchte.

Der Guss wird zum Abzug aus Wachs.

Um die Lebenszeit zu überdauern.